 Gewinne und Verluste sind nicht anzahlmäßig, sondern betragsmäßig zu erfassen und nur ein betragsmäßiges Verhältnis zwischen Gewinn und Verlust von mindestens 3:1 führt langfristig zum Erfolg.
Man kann sehen wie unwichtig der Einstieg, die Geschwindigkeit des Orderroutings oder ähnliches im Vergleich zum Moneymanagement ist. Der Einstieg ist so sekundär, daß selbst eine Strategie wie die oben beschriebene (quasi der Wurf einer Münze - Kopf oder Zahl) erfolgreich sein kann. Bei all Ihren Überlegungen sollten Sie deshalb stets mindestens 70% Ihrer Energie auf die Optimierung des Moneymanagements lenken.
Selbstverständlich dürfen wir die Moneymanagementstops nicht ungeachtet der Markttechnik und Volatilität setzten. Ein Stop, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% "gepflückt" wird, da er zu dicht an einer Seitwärtsphase klebt, ist sinnlos. Eine Einbeziehung der Charttechnik in die Stopstrategie ist daher notwendig. Wichtig hierbei ist, daß Sie immer die Gesamtratio zwischen Gewinn und Verlust von mindestens 3:1 einhalten (unter Berücksichtigung der Commission und Slippage - Die Slippage stellt die Differenz zwischen dem vom Trader vorgegebenen Ausführungspreis und der tatsächlichen Ausführung des Brokers dar und wirkt sich in der Regel zu Ungunsten des Kundenkontos aus).
Alle Stops müssen neben dem Moneymanagement und der technischen Analyse dann im zweiten Schritt auf das zu erwartende Volatilitätsmuster optimiert werden.
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