FinexoG

Sep 03 - 12:43 PM

Sep 03 - 11:43 AM

Sep 03 - 6:43 AM

Sep 03 - 7:43 PM




Live-Service

Live-Service
Live-Service

Newsletter
Technische Analyse
Money Management
Auftragsarten
Risk to Equity Ratio
Spekulationsplan
Individuum und Ego
Handelsregeln
Handelsstrategien
Handelsstrategien

1. Spekulanten sind die Nutzer der Börse, die keinen sonstigen wirtschaftlichen Grund am Börsengeschäft haben als das Kurs- oder Preisrisiko in der Hoffnung zu übernehmen, dass sich dieses Risiko nicht verwirklicht, sondern das Geschäft mit Gewinn abschließt. Der Spekulant hat keinen Nutzen und kein sonstiges wirtschaftliches Interesse am Termingegenstand. Er ist ganz generell nicht an der Lieferung der Terminware interessiert. Eine Andienungssituation ist meist unbeabsichtigt und unerwünscht. Neben der Absicht Gewinne zu machen, mag ein Spekulant auch andere Motive für den Terminhandel haben, die mehr oder weniger legitim sind: Selbstbestätigung, Unterhaltungswert durch Teilnahme an einem aufregenden wirtschaftlichen Geschehen, Spielfreude bis zu Spielzwang. Der Spekulant ist ein für eine gut funktionierende Börse notwendige Mitstreiter. Sind viele Spekulanten vorhanden, kann der Absicherer umso leichter und schneller sein wirtschaftlich begründetes Preisrisiko abwälzen. Der Markt weist die notwendige Liquidität auf. Viele Spekulanten (auch Scalper) im Markt bewirken im Regelfall eine Reduzierung der Preisausschläge und -bewegungen, da relativ schnell ein Kauf- oder Verkaufsangebot aufgegriffen wird, so dass eine Preistreiberei die Ausnahme bleibt. In engen Märkten ohne Spekulantenbeteiligung ist es für den Teilnehmer mangels eines willigen Partners oft unmöglich, das Preisrisiko abzuwälzen oder nur zu verzerrten, unrealistischen oder künstlichen Kursen. Spekulanten lassen sich demnach nach Länge ihres Engagements unterscheiden:

 

  • a. Scalper Abschöpfen von minimalen Kursdifferenzen mit meist großer Kontraktanzahl in kurzen Zeiträumen.
  • b. Intra-Daytrader Der (Intra) - Daytrader hält seine Positionen mehrere Minuten oder Stunden und schließt diese wieder innerhalb desselben Tages.
  • c. Overnight/Positionstrader Anlagestrategie bei der der Händler über mehrere Tage im Markt offen bleibt.

 

2. Absicherer (Hedger) Die Absicherer sind der eigentliche Existenzgrund für die Börse. In den USA ist jede Börse gezwungen, für einen Terminvertrag, den sie zum Handel einführen will, ein wirtschaftliches, sprich: Hedge-Bedürfnis der Wirtschaft nachzuweisen, dem dieser Vertrag dienen soll. Der Absicherer will sein Preisrisiko, sie es bei Verkaufspreisen, sei es bei Einstandspreisen, auf jemand anders über die Terminbörse abzuwälzen. Er ist nicht an einer aufgezwungenen Spekulation interessiert, die ihm je nach Marktlage manchmal empfindliche Verluste oder unerwartete Gewinne bescheren kann. Der Kaufmann will seine geschäftliche Tätigkeit und den daraus resultierenden Gewinn möglichst umfassend planen und berechenbar machen. Die Terminbörse erlaubt eine wesentlich bessere Berechnung und Planung künftiger Betriebsergebnisse. Die Absicherungsfunktion der Börse dient auch zur Rechtfertigung der notwendigen, aber von Teilen der Bevölkerung und ihrer Meinungsmacher aus moralischen oder fürsorglichen Gründen oft abgelehnten Spekulationstätigkeit. Der Spekulant an der Börse wird als notwendiges Übel in Kauf genommen.


Bitte tragen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer ein. Wir rufen Sie zurück!
Name:
E-Mail:
Telefonnummer:






zu den Favoriten zu den Favoriten
als Startseite als Startseite
weiterempfehlen weiterempfehlen
© Copyright DTS
Impressum
|
Risikohinweis